Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein staatliches System der Altersvorsorge, das in vielen Ländern existiert, so auch in einer speziellen Form in Deutschland.
Sie basiert auf dem Generationenvertrag, bei dem die aktiven Beitragszahler die Renten der aktuellen Rentner finanzieren. Die gesetzliche Rentenversicherung ist in der Regel verpflichtend für alle Arbeitnehmer abzuführen, die in einem bestimmten Land arbeiten oder leben.
Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung werden in der Regel von den Arbeitnehmern und Arbeitgebern gemeinsam getragen und fließen in einen großen Topf ein, aus dem die Rentenzahlungen an die Rentner finanziert werden. Die Höhe der späteren Rente hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Dauer der Beitragszahlung, der Höhe der Beiträge und der durchschnittlichen Lohnentwicklung.
Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine wichtige soziale Absicherung im Alter und soll den Lebensstandard der Rentner erhalten. Allerdings reicht die gesetzliche Rente oft allein nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund ist es ratsam, zusätzlich private Altersvorsorgeformen, in Betracht zu ziehen, um die individuelle Altersvorsorge zu stärken. Häufig wird die private Altersvorsorge in Verbindung gebracht mit Versicherungsleistungen, aber auch die Investition in Sachwerte, wie Immobilien, Aktien oder Edelmetalle, können eine Form der privaten Altersvorsorge sein.
Die gesetzliche Rentenversicherung wird von staatlichen Institutionen oder Rentenversicherungsträgern verwaltet und unterliegt staatlicher Aufsicht und Regulierung.